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Trägerbohlwand

Zur Herstellung von senkrechten Baugrubenumschließungen werden am häufigsten Trägerbohlwände verwendet.
Die Vorteile einer Trägerbohlwand sind:

  • die Anpassungsfähigkeit an Hindernisse wie Leitungen, Schächte, alte Fundamente o.ä. 
  • die Einsetzbarkeit in nahezu allen Bodenarten
  • die Wiedergewinnung der Bauteile
  • die Wirtschaftlichkeit

Trägerbohlwände bestehen aus senkrechten Traggliedern, in der Regel Stahlträger, und einer Ausfachung aus Holz, Stahl oder Spritzbeton.

Die Herstellung der Trägerbohlwand besteht aus folgenden Schritten:

  • Einbau der Träger
  • Beginn des Aushubs mit Einbau der Ausfachung
  • Einbau der Abstützung (Anker oder Steifen), sobald der Aushub eine Tiefe von ca. 0,5 m unter der geplanten Abstützung hat
  • Fortsetzung des Aushubs bis zur Baugrubensohle
  • Schrittweiser Rückbau der Ausfachung und der Abstützungen während der Herstellung des Bauwerkes und der damit verbundenen Wiederverfüllung der Baugrube
  • Ziehen der Träger nach Wiederverfüllung der Baugrube

Spundwände

Spundwände sind Flächentragwerke, die durch Aneinanderreihen von einzelnen angeordneten Spundbohlen entstehen. Durch die Form der Bohlen bedingt, entsteht eine im Grundriss wellenförmige Wand. Die Wahl der Spundwandprofile richtet sich nicht nur nach der Beanspruchung aus Erd- und Wasserdruck im Endzustand, sondern auch nach rammtechnischen Bedingungen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Bohlenprofilen liegen in der Querschnittsform sowie der Form und Lage des Schlosses. Die Schlösser müssen den Bohlen eine gute Führung beim Einbringen geben, die Bohlen zugfest miteinander verbinden und bei Bedarf möglichst wasserdicht sein.

Die wesentlichen Vorteile einer Spundwand sind:

  • Schneller Baufortschritt
  • Aushub großräumig sofort nach Einbringung der Bohlen möglich
  • Bauteile wiedergewinnbar
  • Einsatz in nicht standfesten Böden (Fließsand, breiige, weiche und bindige Böden)
  • Baugrubenverbau im Grundwasser oder im offenen Wasser

Das Einbringen der Spundbohlen erfolgt durch Rammen, Rütteln/Vibrieren, Einpressen, wobei die Auswahl des geeigneten Einbringverfahrens von der Baugrundbeschaffenheit, der Nachbarbebauung, den Spundwandprofilen und deren Längen, sowie von den Anforderungen des Umweltschutzes abhängt.